Kuchenbaum I Leider wachsem am Lebkuchenbaum keine Lebkuchen!

11.11.2021
Obwohl an ihm leider keine Lebkuchen wachsen, ist der sogenannte Lebkuchenbaum eine Besonderheit. Nach und während dem Blattabwurf im Winter verströmt er nämlich einen leckeren Duft nach Karamell und Zimt.

-(Quelle © Baumschule Horstmann DE) -

Japanischer Kuchenbaum / Katsurabaum / 

LebkuchenbaumObwohl an ihm leider keine Lebkuchen wachsen, ist der sogenannte Lebkuchenbaum eine Besonderheit. Nach und während dem Blattabwurf im Winter verströmt er nämlich einen leckeren Duft nach Karamell und Zimt.

Der Japanischer Kuchenbaum / Katsurabaum / Lebkuchenbaum ist der letzte und einzige Vertreter seiner Art, die bereits vor 65 Millionen Jahren existierte. Den Namen Japanischer Kuchenbaum verdankt er seiner ursprünglichen Heimat und seinem angenehm duftendem Laub. Diesem leckeren Duft nach frischem Gebäck und Lebkuchen kann niemand widerstehen. Ein Gehölz, das sich als fantastischer Hausbaum empfiehlt. Mit seinem Aroma verzückt (bot.) Cercidiphyllum japonicum die Nase und mit seinem Laub ist er ein prächtiger Anblick. Im Herbst läuft dieses Ziergehölz zur Hochform auf! In brillanten gelben bis scharlachroten Farben leuchten die Blätter des Baumes weithin sichtbar.

Noch vor dem Laubaustrieb im Frühjahr bringt der Katsurabaum oder Lebkuchenbaum kleine rötliche Blütenbüschel hervor. Sie sind ein wundervolles Detail, vor dem der Pflanzenfreund fasziniert stehen bleibt. Die eher unauffälligen Blüten des Japanischen Kuchenbaums sitzen in den Blattachseln. Die weiblichen Blüten sind rötlich, die männlichen weiss. Nach der Blüte entwickeln sich in den Blattachseln dieses zauberhaften Gehölzes sogenannte Balgfrüchte. Das sind fünf bis sechs Millimeter lange Hülsen, die die Samen enthalten. Ab Mai folgt der Blattaustrieb, der anfangs zart-bronzefarben und später frisch- bis mattgrün ist. Im Herbst nehmen die Blätter leuchtende Nunancen an, die zwischen gelb und rot changieren. An einem schattigeren Plätzchen scheinen die Blätter cremefarben. Mit einer besonderen Eigenart zeigen sich die Blätter des Baumes. Sie sind dimorph, präsentieren sich also in zweierlei Formen am Katsurabaum. Je nachdem, wo sie sitzen: Blätter an den Kurztrieben sind herzförmig. An den Langtrieben stehen die breit-ovalen bis elliptischen Blätter gegenständig. Cercidiphyllum japonicum wächst als Baum oder mehrstämmiger Grossstrauch und erreicht Höhen von acht bis zehn Metern. Der Katsurabaum lässt sich als Hochstamm erziehen, sodass er eine ausladende Krone entwickelt. Vor immergrünen Gehölzen und auf grossen Rasenflächen wirkt er wundervoll und entfaltet seine Präsenz einmalig. Junge Pflanzen lassen sich als Grossstrauch im Kübel kultivieren. Aufgrund seiner guten Winterhärte überdauert der Lebkuchenbaum ganzjährig im Garten. Selbst Exemplare des Japanischer Kuchenbaum / Katsurabaum / Lebkuchenbaum im Kübel überwintern problemlos draussen. Lediglich der junge Austrieb ist leicht spätfrostgefährdet.Japanischer Kuchenbaum / Katsurabaum / Lebkuchenbaum

Bei der Auswahl des richtigen Standortes ist auf ausreichend Abstand zu anderen Gehölzen zu achten, zu dichten Bewuchs mag der Katsurabaum nicht. Er präsentiert sich mit Vorliebe als Solitär und zieht mit seinem Duft alle Besucher an. Cercidiphyllum japonicum bevorzugt kühle Standorte in lichtem Schatten mit ausreichender Luft- und Bodenfeuchte. Der Boden ist durchlässig, tiefgründig, nährstoffreich und sauer bis alkalisch ideal beschaffen für das Gehölz. Bestens geeignet sind sandig-lehmige Böden. Auch gedeiht der Lebkuchenbaum auf steinigem Lehmboden und sandigen Tonböden. Auf sauren Untergründen fällt die prächtige Herbstfarbe der Blätter deutlich intensiver aus. In seiner ursprünglichen Heimat in Ostasien gedeiht der Japanische Kuchenbaum in Wäldern, an Waldrändern und entlang von Flüssen und Bachläufen. Auch im heimischen Garten ist der Wasserbedarf, in besonderem Masse im Sommer, hoch. Dementsprechend ist ein konstantes und reichliches Wässern ratsam. Bei stark trockenen Böden reagiert die Pflanze mit Blattabwurf. Daher ist anfangs ein Giessrand empfehlenswert. So fliesst das kostbare Nass nicht ungenutzt an den Wurzeln vorbei. Um den Nährstoffbedarf dieses attraktiven Ziergehölzes zu decken, bietet sich im Frühjahr das Einarbeiten von reifem Kompost oder Hornspänen an. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich. Der Japanische Kuchenbaum entwickelt sich ohne Schnitt zu einem anmutigen Baum. Allerdings ist es sinnvoll, abgestorbene Äste und Triebe des Katsurabaums regelmässig herauszuschneiden. Um die Krone aus Platzgründen einzuschränken, sind ausschliesslich die einjährigen Triebe einzukürzen. So behält der Lebkuchenbaum seine wunderschöne Form und bleibt viele Jahre ein schöner und aussergewöhnlich duftender Blickfang im Garten.

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